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Modellbahn Steffisburg

Unsere Modellbahnanlage mit dem Ort namens Steffisburg hat lange geruht, aber sobald meine Gesundheit es wieder zuläßt, geht’s weiter.

Wieso Steffisburg ?

Anfangs hatte unsere Miniaturwelt noch keinen Namen. Später fand Stefanie eine Burgruine, die auf einem Berg beherbergt werden sollte und Ausblick auf die Stadt gewährt. Das war der Zeitpunkt, an dem wir aus “Steffi’s Burg” den Ortsnamen “Steffisburg” abgeleitet haben. Inzwischen haben wir erfahren, daß es einen gleichnamigen Ort in der Schweiz gibt.

Wie sieht Steffisburg aus?

Die Anlage hat die Form eines großen L mit einer Schenkellänge von ca. 3 Metern. Das ganze zieht sich über drei Ebenen hin:

  • Hauptebene mit Stadt, Bahnhof, See, Güterbahnhof, Betriebswerk, Drehscheibe etc.
  • Bergebene mit Gleiswendel-Auf-/Abfahrt im Berg, Trasse am Berg
  • Schattenbahnhof mit Gleiswendel-Auf-/Abfahrt

Die Bergbahnstrecke ist schon im Plan mit drin, die Straßenbahnstrecke noch nicht.
Damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, hier ein Gleisplan und 3D-Darstellungen.

Ihr wollt mehr über Steffisburg erfahren?

Folgende Beiträge gibt es schon darüber:

Merlin

Brückenfest … oder: Eine besondere Hochzeit

Inzwischen ist es über neun Jahre her, daß meine Frau und ich geheiratet haben. Wir wollten etwas Besonderes ohne Kirche machen. Da haben wir hin und her überlegt, hatten zuerst einen Dampfzug in Erwägung gezogen, was sich aber als schwierig herausstellte. Nun muß ich sagen, daß wir beide nicht nur Fans von Eisenbahnen sind, sondern auch von historischen Fahrzeugen allgemein. So kamen wir auf die folgende Idee:

Wir luden unsere Gäste zum Ottenbrucher Bahnhof ein, mit der Bitte pünktlich zu sein. Wuppertaler wußten, daß seit Jahren dort kein Zug mehr fuhr, aber die Gäste von Außerhalb wußten dies nicht.

Alle waren pünktlich und warteten gespannt auf das was kommen sollte.

Von der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft der Wuppertaler Stadtwerke (kurz VhAG WSW genannt) ließen wir einen Bus kommen, es war der Büssing Präfekt 13 D mit der Wagen-Nr. 1090 und Baujahr 1970. Wir baten alle Gäste einzusteigen, ohne etwas genaues zum Ziel zu sagen. Nur die Organisatoren wußten Bescheid.

Wir machten eine kleine Stadtundfahrt, fuhren über die Südhöhen hinunter in die Kohlfuhrt. Weil wir noch Zeit hatten, hatte unser Fahrer die Idee einen Zwischenstopp an der Müngstener Brücke einzulegen, was wir dann auch taten.

Danach fuhren wir zurück in die Kohlfuhrt, das Ziel waren die Bergischen Museumsbahnen (kurz BMB genannt).

Nach dem Aussteigen wartete bereits unser “Hochzeitswagen” auf uns, es war eine Straßenbahn, der Gelenk-Triebwagen 275 mit Baujahr 1957.

Wir fuhren mit der Standesbeamtin zusammen hinauf ins Kaltenbachtal zur Haltestelle Kaltenbach.

Dort angekommen fand in der Straßenbahn die Trauung statt.

Nach der Talfahrt hatten wir mit unseren Gästen einen Umtrunk in der Wagenhalle der BMB geplant. Unsere Eltern überraschten uns dort mit einem Auftritt der Wuppertaler Originale, einer Wuppertaler Mundart-Gruppe.

Aber damit sollte noch nicht genug sein, es sollte ja noch zünftig gefeiert werden.

Also baten wir wieder alle Gäste in den Bus und fuhren zurück zum Ottenbrucher Bahnhof, dessen Saal dann auf uns wartete. Unterhalten wurden wir von Entertainer Björn.

Es war ein toller und unvergesslicher Tag.

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Steffisburg: Straßenbahn

Hier seht ihr, wie wir uns die Straßenbahn vorstellen :

strassenbahn-steffisburg
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Steffisburg: Bahnen und Technik

In Steffisburg (unserer Modelleisenbahnanlage) wird es 4 verschiedene Bahntypen geben:

  • Eisenbahn
  • Straßenbahn
  • Zahnradbahn (Bergbahn)
  • Seilbahn

Die Steuerung erfolgt bei allen unterschiedlich. Im folgenden gehen wir darauf genauer ein.

Eisenbahn

Die Fahrspannungversorgung geschieht durch unterschiedliche Trafos, da durch Steigungen, Gefälle, enge Radien etc. unterschiedliche Geschwindigkeiten nötig sind. Alle Strecken werden durch Blockstreckenmodule abgesichert, die an Knotenpunkten oder in Rangierbereichen manuell gesteuert werden können. Da wir (gute alte) analoge Technik einsetzen, haben wir uns für bistabile Relais zur Blockstreckensteuerung entschieden. Eine Besonderheit wird der Abzweig zur Kiesgrube werden. Dort wird ein Güterzug pendeln, der aber auf die Hauptstrecke herausfahren und auch wieder hereinfahren kann. Die Details dazu könnt ihr im PDF-Dokument “Abzweig Kiesgrube” sehen, das wir gleich noch posten werden.

Straßenbahn

Durch die Stadt bis zum Betriebswerk wird eine Straßenbahnstrecke laufen. Dies wird eine besondere Herausforderung, denn dabei handelt es sich um eine Strecke für 2-Leiter-Gleichstrom mit 2 Kehrschleifen und 4 Blockstrecken für 3 Straßenbahnen. Zusätzliche Haltepunkte werden mit Aufenthaltsschaltern (A) realisiert, die Blockstellensteuerung mit bistabilen Relais, wobei es eine Einfahrsperre (Verriegelung) für die gemeinsame Strecke (Hin- und Rückfahrt) erfordert. Abkürzungen in meiner Skizze sind: UF= Fahrspannung, RK= Reedkontakt, HP= Haltepunkt. Schaut’s euch mal an und sagt mir, ob ihr aus der Mischung von Gleisplan und Schaltplan schlau werdet und was ihr davon haltet. Da immer 1 Blockstrecke mehr benötigt wird als Fahrzeuge unterwegs sind, müssen es also 4 Blockstrecken sein, wovon sich (bedingt durch den eingleisigen Teil) zwei Blockstrecken zum Teil überschneiden. Also müssen diese beiden betroffenen Blockstrecken gegeneinander verriegelt werden. Desweiteren muß für den eingleisigen Teil die Fahrspannung je nach durchfahrender Straßenbahn umgepolt werden. Die Umsetzung habe ich mit 7 bipolaren Relais (mit je 2xUM-Kontakten) und 6 Reed-Kontakten geplant, wobei der jeweils letzte Waggon der Strassenbahn einen Neodym-Magneten bekommt um die Blocksteuerung zu beeinflussen. Den Entwurf seht ihr im PDF-Dokument “Strassenbahn”, das gleich noch folgen wird.

Zahnradbahn (Bergbahn)

Die Zahnradbahn wird durch eine Pendelzugsteuerung (Fertigmodul PZS-2 von tams) gesteuert. Dabei entspricht der Bergbahnhof dem Endbahnhof 1, Haltepunkt 1 und 2 dem Hauptbahnhof im Ort und die beiden Abstellgleise dem Endbahnhof 2. Es fahren also zwei Züge abwechselnd herauf zum Bergbahnhof.

Seilbahn

Die Seilbahn ist von Brawa. Der Motor wird in der Bergstation sitzen und benötigt lediglich eine Gleichspannung zwischen 8 und 14 Volt, die von einem “normalen” Fahrtregler (Trafo) kommen wird.

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Bahnen in Wuppertal

Wuppertal ist mit über 350.00 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016: 352.390) die größte Stadt des Bergischen Landes. Unsere „Großstadt im Grünen“ wird als siebzehntgrößte Stadt Deutschlands gelistet.

Bedingt durch die Tallage hat Wuppertal viele Hänge und Berge und ist die Stadt Deutschlands mit den meisten öffentlichen Treppen und hat ihr die Bezeichnung „San Francisco Deutschlands“ eingebracht.

Eisenbahn

Es gab früher 33 Bahnhöfe bzw. Haltepunkt in Wuppertal, was zu Verwirrungen für Auswärtige führte, wenn die Fahrkarten nach Wuppertal lösen wollten. Heute sind noch 10 davon in Betrieb. Die Bahnhöfe lagen an verschiedenen Strecken :

  • Bergisch-Märkische Strecke (Tallinie)
  • Rheinische Strecke (Nordbahn)
  • Remscheider Strecke (über Ronsdorf)
  • Cronenberger Strecke (Samba)
  • Beyerburger Strecke (Wupper-Talbahn)
  • Hattinger Strecke (über Nächstebreck)

Hier die Liste der Bahnhöfe/Haltepunkt (grün : noch in Betrieb, rot: stillgelegt/außer Betrieb):
Barmen, Beyenburg, Boltenberg, Burgholz, Cronenberg, Cronenfeld, Dornap-Hahnenfurth, Dorp, Hauptbahnhof (bis 1992: Elberfeld), Heubruch, Hindenburgstraße, Küllenhahn, Laaken, Langerfeld, Loh, Lüntenbeck, Mirke, Nächstebreck, Neuenhof, Oberbarmen, Öhde, Ostersbaum, Ottenbruch, Rauenthal, Ronsdorf, Rott, Sonnborn, Steinbeck, Unterbarmen, Varresbeck, Vohwinkel, Wichlinghausen, Zoologischer Garten.

Für weitere Informationen empfehle ich die Seite Bahnen Wuppertal.

Einen Streckenplan findet ihr am Ende des Artikels.

Schwebebahn

Neben der Eisenbahn gibt es hier die Schwebebahn mit 20 Haltestellen :
Vohwinkel, Bruch, Hammerstein, Sonnborner Straße, Zoo/Stadion, Varresbecker Straße, Westende, Pestalozzistraße, Robert-Daum-Platz, Ohligsmühle, Hauptbahnhof, Kluse, Landgericht, Völklinger Straße, Loher Brücke, Adlerbrücke, Alter Markt, Werther Brücke, Wupperfeld, Oberbarmen.

Sogar eine Bergbahn gab es in Wuppertal und auch ein Straßenbahnnetz. Beides wurde leider abgeschafft.

Bergbahn

Die Bergbahn fuhr 1959 zuletzt zwischen Barmen (Talbahnhof) und Toelleturm (Bergbahnhof). Es gibt beim Verein Barmer Bergbahn e.V. Bemühungen einen alten Wagen zu bergen und auch wieder eine Bergbahn zu bauen.

Straßenbahn

Die letzte Straßenbahn fuhr 1987. An die Straßenbahn erinnern heute nur noch die Bergischen Museumsbahnen, die Wagen restaurieren und diese auch an Fahrtagen zur Mitfahrt anbieten.

Seilbahn

Seit dem Umbau bzw. Neubau des Döppersberg gibt es Bemühungen eine Seilbahn zu bauen :

  • Talstation: Hauptbahnhof
  • Zwischenstation: Universität
  • Bergstation: Küllenhahn (Südhöhen)

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Schweiz-Tour 2017

Schweiz-Tour 2017In der Zeit vom 14. bis zum 19. Mai sind wir in der Schweiz mit der Rhätischen Bahn unterwegs gewesen.

Am 14. Mai ging es früh morgens am Hauptbahnhof Wuppertal mit dem ICE los. In Basel sind wir dann in den IC nach Chur umgestiegen, die Fahrt ging über Olten und Zürich. In der Mittagszeit sind wir dort angekommen und wurden mit dem Taxi zum Romantik Hotel Stern gebracht. Am Nachmittag haben wir den Ort erkundet.

Der 15. Mai stand im Zeichen des Bernina-Express, mit dem wir morgens nach Tirano und nachmittags wieder zurück nach Chur gefahren sind. Die Strecke geht von Chur (584m) über Thusis (697m), Tiefencastel, Filisur (1080m), Bergün (1372m), Preda, Samedan, Pontresina, Morteratsch, Ospizio Bernina (2253m), Alp Grüm (2091m), Cavaglia, Poschiavo (1014m), Le Prese, Brusio, Campascio und Campocologno nach Tirano (429m) und bewältigt dabei enorme Höhenunterschiede und durchfährt unterschiedlichste Vegetationsarten. Dabei helfen viele Viadukte, Tunnel, Kreistunnel und Schleifen. Die bekanntesten Bauwerke sind das Landwasserviadukt, das Albula-Karussel und die Brusio-Schleife. Während es in Chur 24°C und in Tirano 30°C warm war, haben wir bei dem 15-minütigen Stop in Alp Grüm durch den Schnee laufen können. In Le Prese und Tirano fährt der Bernina-Express wie eine Straßenbahn durch den Ort. In Le Prese wird die komplette Straße gesperrt, weil es sonst zu eng für die Autos wäre. In Tirano fährt die Bahn durch einen Verkehrskreisel direkt an der Wallfahrtskirche Madonna de Tirano vorbei.

Der 16. Mai war bei uns bahnfrei und wir haben Chur erkundet. Zu einem Aussichtpunkt an der Arosastr. sind wir heraufgeklettert und haben den tollen Blick über Chur und seine Altstadt genossen, dazu gehören u.a. die Kathedrale St.Maria Himmelfahrt und das bischöfliche Schloß. Die Arosa-Bahn startet auf Churs Straßen wie eine Straßenbahn. Die Parks luden bei der Erkundung zum Ausruhen ein.

Der 17. Mai stand im Zeichen des Glacier-Express mit dem wir morgens in Chur gestartet und am frühen Abend in Zermatt angekommen sind. Die Fahrt ging durch die Rheinschlucht (630m), über Disentis (1130m), den Oberalppass (2033m), Andermatt (1435m), Brig (670m) und Visp (658m) nach Zermatt (1604m). Auf den steilen Strecken fährt der Glacier-Express mit Zahnstange und Zahnrad. Auf der Strecke fuhren wir durch die wildeste Landschaft der Schweiz – die Rheinschlucht – und vorbei an Klostern, Burgen, Ruinen und Bergdörfern. Am Oberalppass herrschte noch Eis und Schnee. An einem See dort steht sogar ein Leuchtturm. Mit herrlichen Ausblicken wird man entlang der Strecke belohnt. Sowohl im Zug als auch abends aus Zermatt konnten wir den Ausblick auf das Matterhorn geniessen. Dort waren wir im Best Western Hotel Butterfly untergebracht. Auch hier wurden wir vom Bahnhof abgeholt.

MatterhornAm 18. Mai war das Wetter bewölkt und das Matterhorn mit Wolken verhüllt. Die Temperatur lag bei etwa 16°C. Mit der Gornergratbahn sind wir hinauf auf das Gornergrat gefahren. Die Bergstation liegt auf 3100m, dort lag auch noch viel Schnee und zwischendurch hat es geschneit, was bei Temperaturen zwischen 0°C und -6°C dann auch kein Wunder ist. Die Wolkendecke riss immer wieder auf und wir konnten dann doch noch die umliegenden Berge sehen. Rundherum befinden sich 38 Bergriesen, die alle über 4000m hoch sind. Den Ausflug zum Gletscherpalast am kleinen Matterhorn haben wir dann ausgelassen, weil das Wetter nicht mehr mitspielte. Somit haben wir – an der Talstation wieder angekommen – Zermatt unsicher gemacht. Es sind im Ort sehr viele alte Häuser zu finden. Die Gornerschlucht war leider noch gesperrt, weil es dort noch Eisreste gab.

Am 19. Mai ging es dann zurück nach Wuppertal. Allerdings mußten wir dreimal umsteigen. Wir sind mit der Matterhorn Gotthard Bahn bis nach Visp gefahren, von dort ging es weiter mit dem IC nach Bern vorbei am Thuner See. Ab Basel fuhr der ICE durch nach Wuppertal.

Es war eine sehr interessante und spannende Reise bei der wir viel von der Schweiz gesehen haben.

Links zu unserer Tour:

Rhätische Bahn   Bernina-Express   Glacier-Express   Matterhorn Gotthard Bahn   Gornergrat Bahn   Chur   Zermatt   Hotel Stern Chur   Best Western Hotel Butterfly Zermatt

Die nächsten Termine aus unserem Veranstaltungskalender

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